Der gemeinnuetzige Verein

Hockey is Diversity e.V. (HiD) ist ein gemeinnütziges internationales Netzwerk von aktuellen und ehemaligen Amateur sowie Profi-Eishockeyspielern mit Sitz in Berlin. Der Verein wurde 2010 vom ehemaligen DEL-Spieler Dr. Martin Hyun und Peter Goldbach ins Leben gerufen.

Der interkulturelle Verein bekennt sich zur Vielfalt als Fundament für einen respektvollen Umgang miteinander und setzt sich aktiv gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung ein. Ziel des Vereins ist es, auf die ethnische Vielfalt in der Gesellschaft aufmerksam zu machen, die über die sportlichen Grenzen hinausgehen umso Menschen interkulturell zu sensibilisieren. Die Vielfalt die im Sport als Schmelztiegel von Menschen verschiedener Ethnien, Kulturkreisen und Religionszugehörigkeit schon lange als Bereicherung angesehen wird soll auch in die Gesellschaft übertragen werden.

“Der Sport hat mir Türen zu Welten und Menschen geöffnet, die mir sonst verschlossen geblieben wären. Nicht nur die Erziehung meiner Eltern, sondern auch dem Sport habe ich es zu verdanken, dass ich mich nie habe, auf die Sportlerrolle beschränken lassen. Aus dieser Erfahrung heraus verfestigte sich der Gedanke, mich gesellschaftlich einzubringen – zu helfen, in meinem Rahmen der Möglichkeiten, egal in welchem Ort, ich mich befinde. Schon während meiner Universitätszeit in Amerika hatte mir die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen aus Irak und Somalia viel Freude bereitet. Antrieb und Motivation gaben mir dabei stets der Leitgedanke Martin Luther Kings, der einmal sagte: Tatsächlich ist alles im Leben miteinander verbunden. Alle Menschen sind in ein Netz der Gegenseitigkeit verwoben. Was den einen unmittelbar betrifft, betrifft den anderen mittelbar. Ich kann niemals so sein, wie ich eigentlich sein sollte, wenn du nicht bist, wie du sein solltest. Und umgekehrt ist es nicht anders. Das ist die eng verstrickte Wirklichkeit unseres Lebens”.

—Dr. Martin Hyun (Hockey is Diversity Gründer und CEO)

In der Saison 2004/05 war Hyun selbst, der erste koreanischstämmige Profispieler in der 1. Bundesliga und zudem Junioren Nationalspieler Deutschlands.

Unsere Mission

Wir glauben an eine Gesellschaft, in der Vielfalt nicht erklärt werden muss – sondern gelebt wird.
Eine Gesellschaft, in der Menschen mit Migrationsgeschichte sich nicht fragen, ob sie dazugehören, sondern wissen: Sie sind ein selbstverständlicher Teil davon.

Sport zeigt uns jeden Tag, wie das geht.
Auf dem Eis zählt nicht, woher du kommst – sondern was du einbringst. Vertrauen. Einsatz. Teamgeist.

Genau dieses Prinzip wollen wir über den Sport hinaus in die Gesellschaft tragen. Denn Sport verbindet, wo Worte oft trennen.
Er baut Vorurteile ab, schafft Begegnung und öffnet Räume, in denen Unterschiede zu Stärken werden.

Hockey is Diversity nutzt diese Kraft, um Brücken zu bauen – zwischen Menschen, Kulturen und Lebensrealitäten.

Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns dafür ein, dass Vielfalt nicht nur im Sport selbstverständlich ist, sondern überall.

Willi Lemke

In Berlin kam Hockey is Diversity mit dem Sondergesandten für Sport und Entwicklung der Vereinten Nationen, Willi Lemke, sowie Eisbären Berlin -Legende Sven Felski zusammen.

Unsere Ziele

Hockey is Diversity e.V. ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele verfolgt.

Unser Anliegen ist es, die ethnische Vielfalt unserer Gesellschaft sichtbar zu machen – über den Sport hinaus. Wir setzen uns dafür ein, Menschen für interkulturelle Perspektiven zu sensibilisieren und Vielfalt als Stärke zu begreifen.

Was im Sport längst selbstverständlich ist – unterschiedliche Hintergründe, Kulturen und Identitäten als Bereicherung – möchten wir in die Gesellschaft tragen.

Sport hat dabei eine besondere Kraft: Er verbindet Menschen, baut Vorurteile ab und fördert das gegenseitige Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg.

Mit Hilfe des Eissports schaffen wir Räume für Begegnung, regen Dialoge an und fördern Kooperationen – mit dem Ziel, einen nachhaltigen Beitrag zu einer offenen, vielfältigen und friedlichen Gesellschaft zu leisten.

Unsere Arbeit in der Praxis

Die genannten Ziele verwirklichen wir durch ein breites Spektrum an Aktivitäten, die Sport, Gesellschaft und Bildung miteinander verbinden:

  • Veranstaltungen und öffentliche Formate:
    Wir organisieren und gestalten Podiumsdiskussionen, Konferenzen, Ausstellungen, Vorträge und Lesungen. Darüber hinaus bringen wir unsere Perspektiven in Veranstaltungen anderer Institutionen ein und machen Themen wie Vielfalt, Teilhabe und Antidiskriminierung sichtbar.
  • Bildungsarbeit im Sport und an Schulen:
    Mit gezielten Projekten in Eishallen, Stadien und Bildungseinrichtungen leisten wir Aufklärungsarbeit. Wir sprechen mit jungen Menschen und Vereinen über Vielfalt, Rassismus und gesellschaftliche Verantwortung – praxisnah, dialogorientiert und auf Augenhöhe.
  • Netzwerk- und Kooperationsarbeit:
    Wir pflegen den Austausch mit nationalen und internationalen Akteurinnen und Akteuren aus Sport, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Durch diese Zusammenarbeit entstehen nachhaltige Partnerschaften, die unsere Ziele stärken und weitertragen.
  • Impulse durch Medien und Publikationen:
    Mit Beiträgen, Artikeln und Veröffentlichungen greifen wir aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf und bringen unsere Perspektiven in öffentliche Debatten ein.
 

Toleranz

Wir fördern die internationale Gesinnung und die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens

Frieden

Wir fördern das bürgerschaftliche Engagement zugunsten gemeinnütziger Zwecke, wie zum Beispiel der interkulturellen Sensibilisierung, der Friedens- sowie Dialogkultur und sozialen Harmonie

Gleichberechtigung

Wir fördern die Gleichberechtigung von Frauen und Männern (Gleichstellung der Geschlechter)

Sport

Wir fördern den Sport, insbesondere Eishockey, Para-Eishockey, Floorball, Inline- & Skaterhockey