1. internationales Hockey is Diversity U-16 Schülerturnier in Eppelheim vom 6. - 7. April 2013
Mehr Informationen unter: www.facebook.com/hockeyisdiversity
Sinan Akdag erhält Hockey-is-Diversity-digibet Integrationspreis. Beitrag von Servus TV. David Cespiva vom EHC Red Bull München unterstützt Hockey is Diversity!
Der gebürtige Duisburger David Cespiva hat tschechische Wurzeln und spielt aktuell für den EHC Red Bull München. In Mannheim ausgebildet durchlief der sympathische Verteidiger sämtliche Juniorennationalmannschaften. Schon bald wird der 26-jährige Duisburger die 400-DEL Spiele Marke erreichen. Cespiva unterstützt Hockey is Diversity.
„Ich lebe Integration. Während meiner Grundschulzeit hatten von 25 Schülern 17 einen Migrationshintergrund. Meine Schulkameraden kamen aus Russland, Polen, Türkei, Vietnam oder auch Afrika. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht. Wir haben uns gegenseitig geholfen und unterstützt. In meiner Multi-Kulti Clique waren vier Freunde und ich erinnere mich daran, wie wir selbst das Mittagessen und auch das wenige Geld brüderlich miteinander teilten. In meinem Freundeskreis spielte die Herkunft oder gar Aussehen nie eine Rolle.
In Deutschland müssen wir aufhören bestimmte ethnische Minderheiten zu stigmatisieren. Wir müssen aufhören von Hol- und Bringschuld zu diskutieren. Stattdessen müssen wir anfangen einen gemeinsamen Weg zu finden, gemeinsame Stärken ausfindig zu machen und den Blick in Richtung Zukunft zu richten. Deshalb sind Initiativen wie Hockey is Diversity so wichtig für dieses Land und deshalb unterstütze ich Hockey is Diversity!"
Interview mit Dennis Kohl: Masken-Fetisch, Nummer 31 und sich den Herausforderungen stellen
Dennis „the Menace“ Kohl, geboren am 12.Mai 1977 wurde als Sohn deutscher Eltern in Duisburg geboren. Kohls Großvater mütterlicherseits hat afroamerikanische Wurzeln. Seit seinem dritten Lebensjahr geht der sympathische Ruhrpottler und bekennender Schalke 04 Fan dem Eissport nach. Schon von klein auf galt Kohl als großes Talent. Doch haben die DEL-Scouts im Zuge des Bossman-Urteils sein Talent schlichtweg übersehen. Ein DEL-Einsatz blieb Kohl verwehrt, jedoch trainierte er bei den Krefelder Pinguinen mit Spielern wie Karel Lang, Chris Lindberg, Johnny Walker und Peter Ihnacak.
Wie hast Du mit dem Eishockeyspielen angefangen?
Ich selbst kann mich gar nicht mehr genau daran erinnern. Meine Eltern haben mir erzählt, dass mir früher die bemalten Masken der Torhüter so gut gefallen haben und ich deswegen im Alter von dreieinhalb Jahren erstmals ins Tor ging. Wenn man sich meinen heutigen „Masken-Tick“ anschaut, könnte da durchaus ein Funken Wahrheit drinstecken.
Wer war Dein Kindheitsidol und welche Rolle hat es für Dich gespielt in Deiner Weiterentwicklung?
Grant Fuhr war mit das prägendste Vorbild. Er war auf der Torhüterposition in gewisser Weise ein Pionier, denn dunkelhäutige Goalies waren zu der damaligen Zeit im Profi-Eishockey die Ausnahme. Aufgrund meines afro-amerikanischen Hintergrunds ist dieser Aspekt natürlich besonders wichtig für mich. Außerdem gefiel mir stets seine dynamische, spektakuläre Spielweise, und Fuhr ist zudem – wie ich – Rechtsfänger. Seinetwegen trage ich auch die Nummer 31. Leider wurde er immer ein wenig unterschätzt, da zu seiner Blütezeit bei den Edmonton Oilers unter anderem Spieler wie Wayne Gretzky, Jarri Kurri, Paul Coffey oder Mark Messier eher im Fokus standen.
Was war bislang Dein schönster bzw. schlechtester Moment im Eishockey?
Schöne Momente gab es viele. Mit der NRW-Auswahl etwa holten wir zur Jahreswende 1990-91 bei einem internationalen Turnier in Helsinki überraschend die Goldmedaille. Das war damals eine ganz tolle Sache. Weitere Highlights sind der Finalsieg 1996 mit den Schalker Haien nach Penaltyschießen in Braunlage sowie das Herzschlagfinale 2006 mit Neuss in Herne vor knapp 4.000 Zuschauern. Meine individuellen Auszeichnungen machen mich natürlich ebenfalls stolz (Anm. d. Red.: Dennis Kohl war von 2006-2009 viermal in Folge bester Torhüter der Regionalliga NRW und 2006 Spieler des Jahres / MVP der Regionalliga NRW). Allerdings hatte ich auch das Glück, dabei in außergewöhnlichen Teams spielen zu dürfen.
Meine wirklich schlechten Momente halten sich in Grenzen. Damals fand ich es sehr schade, dass ich zwar irgendwie im erweiterten Dunstkreis der deutschen Jugend-Nationalteams war, es zu einem Einsatz aber nie gereicht hat. Schlimmer waren dafür zwei schwere Schulter- und eine üble Knieverletzung vor einigen Jahren. Verletzungen gehören beim Eishockey aber nun mal dazu.
Neben dem Eishockey hast Du auch fleißig an Deiner akademischen Ausbildung gearbeitet. Erzähle uns doch, was Du studiert hast und wie Du es mit dem Sport kombinieren konntest?
Nach dem Abitur habe ich an der Ruhr-Universität in Bochum ein Studium in Sozialpsychologie, Anglistik und Geschichte begonnen, mich später jedoch dazu entschieden, einen anderen Bildungsweg mit dem Schwerpunkt Journalismus einzuschlagen. Das war schon von je her mein Berufswunsch. Diesen konnte ich letztlich auch verwirklichen und bislang immer ganz gut mit dem Sport kombinieren.
Torhütern wird nachgesagt, sehr eigen zu sein. Ist an diesem Mythos etwas dran?
(Lacht). Wenn ich meinen Kumpels mit ernster Miene sage, dass ich ein völlig normaler Torhüter bin, brechen sie in schallendes Gelächter aus. Also ist da bestimmt etwas Wahres dran. Zum Beispiel lege ich viel Wert auf meine Ausrüstung, da muss alles stimmen, denn schließlich ist sie mein Arbeitswerkzeug. Meinen „Masken-Tick“ hatte ich ja schon erwähnt. Und natürlich ist mir die Trikotnummer 31 sehr wichtig, denn mit ihr verbinde ich viel. Im Vergleich zu früher bin ich in einigen Dingen aber schon wesentlich gelassener geworden. Dennoch, insgesamt müssen wir Torhüter einfach, nun ja, „anders“ sein.
Deine Rückennummer 31 trägst Du schon seit Jahren. Hat die Nummer 31 eine Bedeutung?
Wie bereits erwähnt hat sie viel mit meinem Idol Grant Fuhr zu tun. Und im Laufe der Jahre ist die 31 für mich schon so eine Art Symbol und Glückszahl geworden. Zum Beispiel ist sie auch auf zwei meiner Tattoos zu sehen. Auch im normalen Alltag taucht diese Zahl bei mir immer mal wieder auf. Mein Umfeld hat sich daran mittlerweile gewöhnt (lacht).
Deutschland ist ein Einwanderungsland. In der Welt des Sports spielt die Herkunft keine Rolle (siehe Fußball-Nationalmannschaft). Warum spielt die Herkunft außerhalb der Sportwelt so eine große Rolle? Was sollte sich in der Gesellschaft ändern, um Integration in Deutschland voranzubringen?
Ich denke auch, dass die Akzeptanz für Profisportler mit Migrationshintergrund insgesamt höher ist, als für Menschen aus dem Alltag. Woran das liegt, ist nur schwer zu verstehen. Diese Frage sollte man vielleicht den Leuten stellen, die etwa einen schwarzen Spieler in der Nationalmannschaft oder im eigenen Verein bejubeln, sich im Alltag dann aber abfällig über Dunkelhäutige äußern.
Die Integrations-Debatte ist allgegenwärtig. Zunächst einmal gilt es zu klären, WAS man unter Integration eigentlich genau versteht. In meinen Augen wird der Begriff von vielen Leuten im falschen Kontext überstrapaziert, so dass Diskussionen häufig in die falsche Richtung gehen. Denn für JEDEN Bürger gibt es Regeln, an die er sich halten muss, unabhängig von Religion, Hautfarbe, oder Pass. Insgesamt sollten die Menschen vielleicht einfach noch toleranter miteinander umgehen. Die Vielfältigkeit ist doch das, was unsere heutige Gesellschaft prägt und interessant macht. Vor allem der Ruhrpott, meine Heimat, ist ein gutes Beispiel dafür.
Wenn Du die Möglichkeit hättest, den nachfolgenden Generationen junger Eishockeyspieler einen Ratschlag mit auf ihrem Weg zu geben, was würdest Du sagen?
Hart arbeiten, auf und neben dem Eis. Und auf jeden Fall die Schule vernünftig beenden, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Außerdem darf man niemals den Spaß verlieren und aufgeben. Auch dann nicht, wenn die Dinge mal nicht nach Wunsch laufen. Nur diejenigen, die sich dieser Herausforderung stellen, werden im Sport und im Leben weiterkommen.
Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg. FOTO: DIRK UNVERFERTH
Zeige Deine Vielfalt!
Interview: Cem Tüzin von den Wedemark Scorpions
Cem Tüzin, Sohn türkischer Einwanderer wurde am 19. Mai 1985 in Goslar am Harz geboren. Der Stürmer der Wedemark Scorpions ist nur einer von vier türkischstämmigen Eishockeyspielern in Deutschland. Hockey is Diversity – digibet Integrations
preisträger Sinan Akdag und Yasin Ehliz von den Nürnberg Ice Tigers sind die bekanntesten Akteure mit türkischen Wurzeln.
1. Wie hast Du mit dem Eishockey spielen angefangen?
Mit dem Schlittschuhlaufen habe ich 1998 in der Eissporthalle in Braunlage angefangen.
Hinter meinem Elternhaus gab es einen Teich, der zur Winterzeit fast immer zugefroren war und nach dem ich beim Heimspiel des Braunlager EHC Harz gegen den Grefrather EV von Robert Brezina einen Schläger geschenkt bekommen hatte, stand für mich fest, dieser einzigartigen Sportart nachzugehen.
2. Wer war Dein Kindheitsidol?
Mit Abstand Frank Petrozza. Aber auch Spieler wie Corey Millen, Len Barrie, Sergio Momesso, John Craighead, Tomas Martinec, Henrik Hölscher, Daniel DelMonte und Dino Felicetti hab ich noch gut in Erinnerung.
3. Welche Rolle spielt ein Sinan Akdag (auch Du) für andere Migrantenkinder, die mit dem Eissport eher weniger zu tun haben?
Für mich persönlich spielt Sinan eine sehr große Rolle. Es ist nun mal Fakt das Sinan der beste türkischstämmige Eishockeyspieler der Welt ist. In Deutschland gehört Sinan auch zu den Besten seiner Zunft. Man darf aber auch nicht Yasin Ehliz von den Thomas Sabo Ice Tigers vergessen. Auch der Yasin spielt einen sehr guten Part. Sein Bruder Aziz (Bad Tölz) spielt zurzeit auch für die U15 Nationalmannschaft der Bundesrepublik.
4. Was war Dein bisheriges Highlight im Eishockey?
Kommt hoffentlich noch.
5. Welche Ziele verfolgst Du?
Der türkische Eishockeyverband überprüft gerade ob ich für deren Nationalmannschaft auflaufen könnte. Sollte das eintreffen, darf ich mich auch Nationalspieler nennen. Das Wäre jedenfalls sehr schön.
Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg!
Sinan Akdag ist der erste türkischstämmige Bundesliga-Profi der Deutschen Eishockey Liga (DEL).
Im bayrischen Rosenheim geboren und aufgewachsen fing Akdag in jungen Jahren bereits mit dem Eishockey spielen an. Der Sohn türkischer Einwanderer, Jahrgang 1989 entwickelte sich schnell zu einem Talent.
Im Land der Eltern, eifern die Jugendlichen Fussballspielern von Fenerbahce oder Galatasaray Istanbul nach. Doch für den Vater stand fest, dass der Sohn statt eines Fussballs mit einer Hartgummischeibe in Berührung kommt. Nicht nur die Sportart ist exotisch sondern auch die Begegnung der Familie Akdag mit den einheimischen Eltern in den Eisstadien. Doch die Konzentration der Familie liegt auf Sinans Weiterentwicklung, der sich wissbegierig das Know-how dieses Sports aneignet und mit jedem Tag versucht Fehler zu minimieren um sich so zu verbessern. Die Unterstützung der Eltern kombiniert mit Akdags eiserner Disziplin zahlen sich aus. So spielt Akdag mit 15 Jahren in der Nachwuchsmannschaft der Star Bulls Rosenheim. In 34 Spielen kommt der junge Verteidiger auf acht Vorlagen. Dieses wiederum bringt Akdag die Berufung in die Oberligamannschaft der Star Bulls. In den nächsten zwei Jahren spielte Akdag abwechselnd für die DNL und Oberligamnnschaft seines Heimatvereins.
Zu dem Zeitpunkt haben sämtliche Talentspäher der Deutschen Eishockey Liga (DEL) Sinan Akdag bereits auf ihrer Wunschliste stehen. Viele DEL Teams bemühen sich um die Gunst des türkischstämmigen Verteidigers aus Rosenheim. Den Zuschlag bekommen schliesslich die Krefeld Pinguine. Mit 18 Jahren unterschreibt Akdag seinen ersten Profivertrag. Dort entwickelt sich Akdag zu einem soliden Stay-Home Verteidiger. Seine guten Leistungen werden vom Bundestrainer honoriert und so fährt Akdag mit zur Weltmeisterschaft 2012 in Schweden und Finnland. Mit seinem Debüt trug sich Akdag in die Geschichtsbücher des deutschen Eishockeys. Noch nie zuvor hatte ein türkischstämmiger für die deutsche Eishockeynationalmannschaft gespielt.
Neben dem Eissport holte Akdag auch sein Abitur nach. Seit 2010 engagiert sich Akdag als prominenter Botschafter der Initiative Hockey is Diversity. Das Preisgeld von 1.500 Euro spendete Akdag seiner ehemaligen Schule in Krefeld.
Krefelder Nationalspieler Sinan Akdag wird der erste Hockey is Diversity - digibet Integrationspreisträger
Am Mittwoch, dem 14. November 2012, fand in Krefeld die Verleihung des 1. Hockey is Diversity - digibet Integrationspreises statt. Die bundesweite Initiative prämiert besonderes Engagement für Integration im Hockeysport. In gemeinsamer Kooperation mit dem langjährigen Sponsor digibet (www.digibet.com) soll der Preis an diejenigen Hockeyspieler vergeben werden, die sich in der Vergangenheit durch besonderes Engagement hinsichtlich Integration und Vielfältigkeit in der Gesellschaft hervorgetan haben. Unterstützt wurde die Preisverleihung von der Krefelder Gesundheitsfirma Savea Inoges AG. Prominente Unterstützer sind Hockey is Diversity-Botschafter und Gitarrist der Söhne Mannheims Andreas Bayless, Filmproduzent Christian Becker, Schriftsteller Wladimir Kaminer und Sportmoderator Ulli Potofski.
Preisträger 2012 ist der deutsche Nationalspieler Sinan Akdag. Der Anfang 20-jährige Eishockeyprofi mit türkischer Abstammung steht seit 2007 als Verteidiger bei den Krefeld Pinguinen unter Vertrag und engagiert sich seit Jahren stark für das Thema Integration. Das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro soll einer von dem Preisträger selbst gewählten sozialen Einrichtung im Umfeld des Spielers zugute kommen.
"Es ist mir eine große Ehre, den Preis einer tollen Initiative entgegenzunehmen. Als Kind türkischer Einwanderer war der Weg bis zum Profispieler nicht immer leicht. Einige Hürden mussten überwunden werden. Ich werde mich weiterhin für die Integration einsetzen und werde das Preisgeld meiner alten Schule in Krefeld spenden. Die Schule setzt sich besonders für eine vielfältige Gesellschaft ein. Damit sollen neue Computer und Bücher angeschafft werden", so Sinan Akdag.
“Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Gesellschaft für das Thema Integration zu sensibilisieren. Engagierte Sportler und diese spezielle Ehrung sollen Anreize für zukünftige Generationen geben”, so Tom Lemke, Marketing-Manager bei digibet. “Sport spielt in diesem Prozess eine große Rolle, indem in Teams Menschen ganz unabhängig von ihrer Herkunft gemeinsam für ein Ziel kämpfen. Deswegen ist das Projekt Hockey is Diversity für uns auch wirklich eine Herzensangelegenheit.” Der Preis soll ab sofort jährlich verliehen werden.
„Mit dem Preis wollen wir die Spieler motivieren, sich in der Stadt, in der sie spielen, zu engagieren, unabhängig von ihrer Vertragsdauer mit dem Verein. Sie sollen sich vollkommen mit ihrer Stadt identifizieren und sich in die Gesellschaft einbringen“, so der Gründer der Initiative und ehemalige Profi-Spieler Martin Hyun.
Hockey is Diversity (HID) ist eine bundesweite Initiative von ehemaligen und aktuellen deutschen Amateur sowie Profi-Eishockeyspielern bzw. Spielerinnen, mit und ohne einer Migrationsgeschichte. Die Initiative möchte einerseits auf die ethnische und kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft aufmerksam machen und andererseits Menschen mit Migrationsgeschichte ermutigen sich als Teil dieser Gesellschaft zu verstehen.
Verleihung des 1. Hockey is Diversity – digibet Integrationspreises
Am Mittwoch, dem 14. November 2012, findet in Krefeld die Verleihung des 1. Hockey is Diversity – digibet Integrationspreises statt. Die bundesweite Initiative prämiert besonderes Engagement für Integration im Eissport.
Robert “Bob” Dawson: The "first Black" to play in the Atlantic Intercollegiate Hockey League
Born in Dartmouth, Nova Scotia, Bob excelled in baseball, basketball and hockey. With respect to the latter, he attended Saint Mary’s University in Halifax in 1967 and became the “first Black” to play in the Atlantic Intercollegiate Hockey League (AIHL). In 1968, Coach Bob Boucher regarded Bob as one of the most improved defensemen in the League. Later, he was joined on the team by Darrell Maxwell and Percy Paris. In 1970, during a game at Mount Allison University in New Brunswick, the trio played together to become the “first all-Black line” in the history of Canadian university hockey. They played together again in a game against Acadia University. As it happens, the three of them share a bit of hockey history with the famous “all-Black line” of Herb and Ossie Carnegie, and Manny McIntyre who played together in the 1940s and 1950s in the Quebec Senior League.
While at Saint Mary’s, Bob helped the Huskies compile an impressive record of 72 wins against 13 losses. In 1969, 1970 and 1971, the team won the AIHL conference championship and represented the League in each of those years at the Canadian Intercollegiate Hockey Championships. Former NHL player Lowell MacDonald of the Pittsburgh Penguins, who attended Saint Mary’s at the time to finish his degree, felt that he had the talent to play in the NHL, if given the opportunity.
Rather than pursing a career in hockey, Bob went on to Dalhousie University where he graduated in 1973 with a Masters Degree in Social Work. After graduation, he joined the Federal Public Service where he worked in human resources management in the areas of staffing, employment equity and diversity, and career development. Given his passion for hockey, Bob played for several years in the Halifax Intermediate and Nova Scotia Senior Hockey Leagues where he was considered one of the best defensemen. In 1980, Bob and his family moved to Ottawa where he continued his career in the Federal Public Service. He resumed his love for hockey and played for 15 years with the highly successful Ottawa Travellers. Bob was invited in 1983 to play for the Montreal Rusty Blades in the 2nd Annual Global Cup in Puigcerda, Spain. At the tournament, he was selected to play on the Canadian All-Star Team that played against the Spanish National Hockey Team. To this day, he continues to play hockey in Ottawa.
Because of his important contributions in employment equity and diversity in the Federal Public Service, Bob received the Public Service Commission of Canada’s Excellence and Bravo Awards and the Public Service of Canada’s Michelle Comeau HR Leadership Award. While living in Ottawa, Bob has worked with community groups/organizations on various social issues. In recognition of his work in the area of police-community relations, he received a Civilian Citation and Community Service Award from the police services boards for the cities of Gloucester and Ottawa.In light of his sports background and interest in writing, Bob was invited by George and Darril Fosty, founders of SONAHHR (Society of North American Hockey Historians and Researchers) and owners of Stryker-Indigo New York Publishing, Inc., to write articles for their online Boxscore World Sportswire. His articles can be found at http://boxscorenews.com/index90.htm . Bob has appeared on local TV and radio shows to talk about Blacks and hockey. In February 2012, the Black Ice Hockey and Sports Hall of Fame Society recognized him for his achievements in hockey.
Currently, Bob is on the Executive Board of SONAHHR as well as the organization’s Black Ice Project. He is also one of the founding members of the Black Ice Hockey and Sports Hall of Fame Conference. Now retired, he works as a consultant in the areas of employment equity and diversity, and race relations. Hockey is Diversity is proud to announce that Robert "Bob" Dawson is supporting the initiative.
Ilya Ulyanov - Eishockey hat mich in Deutschlands Gesellschaft integriert
Köln, den 16. Juli 2012
Illya Ulyanov ist in Kiew (Ukraine) geboren und hat auch dort mit dem Eishockey angefangen. Seine ersten Erfahrungen in Seniorenligen hat er in der ersten ukrainischen Liga gesammelt. Im Jahr 2002 kam Illya zum Studium nach Deutschland, welches er als Diplom Sportwissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln erfolgreich abgeschlossen hat. In all diesen Jahren war Illya Ulyanov für mehrere Vereine in der Regionalliga so wie der NRW Liga aktiv. Derzeit spielt er bei den Aachener Grizzlies in der NRW-Liga.
Zu der Frage, warum Eishockey ihm bei der Integration geholfen hat und was er alles tolles damit erlebt habe gab er folgende Antwort:
"Also ursprünglich kam ich nach Deutschland um zu studieren und da ich schon vorher Eishockeygespielt habe wollte ich auch unbedingt weiter hier spielen. Das erste Jahr bei den Düsseldorfer EG Junioren war nicht so erfolgreich, ich konnte die Sprache nur ein wenig und meine Transferkarte wurde von dem ukrainischen Eishockeyverband nicht freigegeben. Aber nichts desto trotz schon dann habe ich einige Freunde gefunden, zu den ich immer noch gute Kontakte habe, z.B. Eugen Nowosjolow oder Peter Goldbach.
Danach bin ich nach Köln des Studiums wegen umgezogen und habe ein Jahr nur Hobby-Eishockey gespielt. Dort habe ich viele Leute kennengelernt, welche mir sehr weitergeholfen haben. Vor allem war es sehr hilfreich, wenn man neu in der Stadt ist. In unserer Mannschaft war ein tolles Klima und wir sind sogar Meister geworden! Ich hätte all diese wertvollen Menschen nie getroffen, wenn ich kein Eishockey gespielt hätte. Eishockey ist für mich wie ein riesen Netzwerk geworden, jeder kennt jeden, jeder hilft jedem. Das hat mir unglaublich viel bei meiner Integration geholfen. Mit all diesen Mannschaften mit denen ich gespielt habe, habe ich ganz NRW durchreist – und wie du selber weißt, es gibt nichts schöneres, als nach einem harten Sieg mit dem Mannschaftsbus heimzukehren!
Mit der Hobbymannschaft war ich auf verschiedenen Internationalen Turnieren unterwegs und auch dort habe ich viele interessante Menschen kennengelernt. Viele Mannschaftskameraden haben mir mit der deutschen Sprache geholfen, wo sie mir das ein oder andere unbekannte Wort erklärt haben. In Laufe der Zeit sind solche Wörter für mich fast eine Ausnahme geworden. Dies hat mein Studium absolut positiv beeinflusst, so dass ich mich nach dem Diplom für ein Promotionsstudium an der Deutschen Sporthochschule Köln entschieden habe.
Mein Weg in Deutschland wäre nicht so erfolgreich geworden, hätte ich kein Eishockey gespielt. Davon bin ich absolut überzeugt. Sogar meine Frau habe ich nach einem Eishockeytraining kennengelernt!"
"Wir stehen für Multi-Kulti!"
Berlin/ Wiesbaden, den 10. Juli 2012
Die multikulturell geprägte Nachwuchsmannschaft des EV Wiesbaden Ice Tigers unterstützen Hockey is Diversity.