Hockey is Diversity e.V.

Cem Tüzin

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index_134_4232839045Cem Tüzin, Sohn türkischer Einwanderer wurde am 19. Mai 1985 in Goslar am Harz geboren. Der Stürmer der Wedemark Scorpions ist nur einer von nur vier türkischstämmigen Eishockeyspielern in Deutschland. Hockey is Diversity-Botschafter und Integrationspreisträger Sinan Akdag und Yasin Ehliz von den Nürnberg Ice Tigers sind die bekanntesten Akteure mit türkischen Wurzeln.

 1. Wie hast Du mit dem Eishockey spielen angefangen?

Mit dem Schlittschuhlaufen habe ich 1998 in der Eissporthalle in Braunlage angefangen. Hinter meinem Elternhaus gab es einen Teich, der zur Winterzeit fast immer zugefroren war und nach dem ich beim Heimspiel des Braunlager EHC Harz gegen den Grefrather EV von Robert Brezina einen Schläger geschenkt bekommen hatte, stand für mich fest, dieser einzigartigen Sportart nachzugehen.

 2. Wer war Dein Kindheitsidol?

Mit Abstand Frank Petrozza. Aber auch Spieler wie Corey Millen, Len Barrie, Sergio Momesso, John Craighead, Tomas Martinec, Henrik Hölscher, Daniel DelMonte und Dino Felicetti hab ich noch gut in Erinnerung.

3. Welche Rolle spielt ein Sinan Akdag (auch Du) für andere Migrantenkinder, die mit dem Eissport eher weniger zu tun haben?

Für mich persönlich spielt Sinan eine sehr große Rolle. Es ist nun mal Fakt das Sinan der beste türkischstämmige Eishockeyspieler der Welt ist. In Deutschland gehört Sinan auch zu den Besten seiner Zunft. Man darf aber auch nicht Yasin Ehliz von den Thomas Sabo Ice Tigers vergessen. Auch der Yasin spielt einen sehr guten Part. Sein Bruder Aziz (Bad Tölz) spielt zurzeit auch für die U15 Nationalmannschaft der Bundesrepublik.

 4. Was war Dein bisheriges Highlight im Eishockey?

Kommt hoffentlich noch.

 5. Welche Ziele verfolgst Du?

Der türkische Eishockeyverband überprüft gerade ob ich für deren Nationalmannschaft auflaufen könnte. Sollte das eintreffen, darf ich mich auch Nationalspieler nennen. Das Wäre jedenfalls sehr schön.

Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg!